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Blog von Studienleiter Jörgen Klußmann

500 Jahre Reformation - und jetzt? In seinem neuen Blogbeitrag lädt Jörgen Klußmann zum Gespräch darüber ein.

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Dr. Dana Fennert zur Frage: „Reformation und Islam – Reformation im Islam

"Ein Ziel der Reformation des Islam muss Gleichberechtigung der Geschlechter sein"

Am Rande des Symposiums "Reformation und Islam - Reformation im Islam?", das im Oktober 2016 stattgefunden hat,  stellten sich die Referentinnen und Referenten des Symposiums für ein Kurzinterview zur Verfügung. Hier das Statement von Dr. Dana Fennert

Um eine Reformierung des Islam zu bewirken, müssen alle liberalen Kräfte zusammenwirken, meint Dr. Dana Fennert, Beraterin beim Integrationsfachdienst Migration bei der Gesellschaft für nachhaltige Regionalentwicklung und Strukturforschung e.V., Greifswald.

Dabei kann es aus ihrer Sicht ohne eine feministische Reformbewegung keine Reformation im Islam geben: "Eine Reformation im Islam kann nur von statten gehen, wenn auch das Ziel von Geschlechtergleichberechtigung mit berücksichtigt wird."

Über Dr. Dana Fennert

Dr. Dana Fennert studierte Politikwissenschaft und Philosophie an der Universität in Rostock. Im Jahr 2008 arbeitete sie als Projektassistentin im Auslandsbüro der Konrad-Adenauer-Stiftung in Rabat (Marokko). Sie war Stipendiatin innerhalb des DFG-Graduiertenkollegs ,,Kulturkontakt und Wissenschaftsdiskurs“ an der Universität Rostock. Im Rahmen des Sonderprogramms ,,Islam, Moderner Nationalstaat und Transnationale Bewegungen“ der Gerda Henkel Stiftung promovierte sie unter der Betreuung von Prof. Dr. Claudia Derichs  an der Philipps-Universität Marburg über,,Transnational Advocacy Networks muslimischer Frauen: Organisation, Ziele und Gegenbewegungen auf nationaler und transnationaler Ebene“ (Arbeitstitel). Die Ergebnisse publizierte sie 2015 in dem Buch ,,Islamischer Feminismus versus Pro-Familie-Bewegung: Transnationale Organisationsformen“ und in dem Dokumentarfilm ,,Musawah: der Kampf um Gleichberechtigung im Islam“ (engl., frz., dt.).

Seit Juli dieses Jahres arbeitet sie in dem durch das Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales Mecklenburg-Vorpommern geförderten Integrationsfachdienst Migration bei der Gesellschaft für nachhaltige Regionalentwicklung (genres e.V.) in Greifswald und unterstützt Zugewanderte bei ihrer beruflichen Integration in Deutschland.

Weitere Statements auf unserem YouTube-Kanal „Ev Akademie im Rheinland“

Statements weiterer Expertinnen und Experten, die auf diesem Symposium gesprochen haben, sind wie dieses Statement ebenfalls auf unserem YouTube-Kanal abzurufen. Zu dem Symposium hatten die Akademie, das Muslimische Forum Deutschland und die Konrad-Adenauer-Stiftung eingeladen. Das Symposium wurde mit Mitteln des Bundesministeriums des Inneren gefördert.

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hbl, ms / 09.08.2017



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