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Blog von Studienleiter Jörgen Klußmann

500 Jahre Reformation - und jetzt? In seinem neuen Blogbeitrag lädt Jörgen Klußmann zum Gespräch darüber ein.

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Erster Jour Fixe fand am 19. Mai 2006 in Bonn-Bad Godesberg statt

Forum Medien und Entwicklung gegründet

Catholic Media Council, Friedrich-Ebert-Stiftung, das Zentrum für Entwicklungsforschung, die Evangelische Akademie im Rheinland, Deutsche Welle Akademie und Konrad-Adenauer-Stiftung haben am 19. Mai 2006 zu einem ersten Jour Fixe eingeladen.

Bereits seit einigen Jahren arbeiten diese im Arbeitsfeld Medien und Entwicklung erfolgreich zusammen.

Bei ihren Treffen wurden u.a. die folgenden Fragen behandelt:
Wie können Medien Demokratisierung oder friedliche Konfliktbearbeitung unterstützen?
Welche Impulse gehen von Medien und Kommunikation für die Entwicklung aus?

Um die Zusammenarbeit zu vertiefen und den Erfahrungsaustausch zu verbessern, haben die beteiligten Organisationen diese nationale Plattform. Das Forum für Medien und Entwicklung  ist offen für weitere Akteure, die in diesem Themenfeld arbeiten. Interessierte können sich  in die Mailingliste "FoME" (Forum Medien und Entwicklung) eintragen lassen. Sie informiert regelmäßig über Veranstaltungen, Trends und Publikationen. Anmeldung ist hier möglich.

Zum Gründungstreffen legte die Evangelische Akademie im Rheinland eine Publikation vor:

Jörgen Klußmann (Hg.):
Democratization - a central task of media development cooperation
Demokratisierung - eine zentrale Aufgabe der Medienentwicklungszusammenarbeit
(Begegnungen 19/2005) 
ISBN 3-937621-13-X.

Die Publikation ist leider vergriffen.
Das Inhaltsverzeichnis sowie die Einleitung sind jedoch am Schluss dieses Artikels kostenlos als Download abrufbar. 

CHARTA

des Forums Medien und Entwicklung

Im Forum Medien und Entwicklung haben sich Institutionen und Einzelpersonen vernetzt, die in der Medien-Entwicklungs-Zusammenarbeit (MEZ) tätig sind oder sich für diese engagieren. Das Forum Medien und Entwicklung dient als nationale Plattform dem Erfahrungsaustausch, der Forschung und der konzeptionellen Weiterentwicklung. Es fördert den Dialog zwischen Praxis, Politik und Wissenschaft über Fragen der MEZ.

Die Mitglieder des Forums Medien und Entwicklung treten für das Menschenrecht auf freie Meinungsäußerung ein. Sie sind überzeugt, dass freie und unabhängige Medien konstituierend sind für den Aufbau und den Erhalt freiheitlicher Demokratien. Freie und unabhängige Medien stellen sicher, dass alle gesellschaftlichen Interessen am Prozess öffentlicher Meinungsbildung beteiligt sind. Gleichzeitig fordern sie Transparenz und Rechenschaft ein - bei Entscheidungen der politischen, sozialen und wirtschaftlichen Akteure. Das ist auch im Hinblick auf die Armutsbekämpfung und die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung von besonderer Bedeutung. Das Forum Medien und Entwicklung setzt sich deshalb dafür ein, dass die Bedeutung der Medienförderung in der Entwicklungszusammenarbeit angemessen berücksichtigt wird.

Zu den Aktivitäten des Forums gehören:

  • der Informations- und Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern,
  • der Austausch mit Medienvertretern aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa,
  • die Kooperation bei der Durchführung von gemeinsamen Projekten, von Forschung und Evaluation,
  • die Abstimmung und Vertretung der Interessen der deutschen Nicht-Regierungs-Organisationen, die sich mit MEZ befassen - auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene,
  • die Einflussnahme auf die Ausgestaltung des politischen und strategischen Rahmens der deutschen MEZ,
  • die Beratung der Bundesregierung und ihrer Durchführungsorganisationen.

Die Gründungsmitglieder des Forums Medien und Entwicklung:

Dr. Christoph Dietz, Catholic Media Council (CAMECO)
Evelyn Ehrlinspiel, Friedrich-Ebert-Stiftung (FES)
Dr. Hartmut Ihne, Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF)
Andrea Sofie Jannusch, Catholic Media Council (CAMECO)
Jörgen Klußmann, Evangelische Akademie im Rheinland (EAiR)
Michael Lingenthal, Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS)
Dr. Helmut Osang, Deutsche Welle Akademie (DWA)
Frank Priess, Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS)

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Jörgen Klußmann /hbl / 10.04.2006



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