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Ein Kind in der Wüste lässt eine Taube als Drachen steigen. Bildnachweis: Medienpool.ekir.de medienpool.ekir.de

Spendenprojekt zum Genozid-Gedenken

Ruandas Zukunft braucht Versöhnung

Kirchliche Partner im Rheinland gehen gemeinsam auf Friedensmission

Ruanda 1994. Brutal ermorden vor allem Hutu ihre Landsleute, Tutsi und gemäßigte Hutu. Innerhalb von hundert Tagen sterben mehr als 800.000 Menschen. Was am Abend des 6. April 1994 begann, wirkt bis heute nach. „Ruandas Zukunft braucht Versöhnung, auch heute noch, 25 Jahre nach dem Völkermord“, betont Präses Manfred Rekowski.

Zum Gedenken an den Völkermord in Ruanda gehen Brot für die Welt, Vereinte Evangelische Mission (VEM), die Kindernothilfe e.V.  und die Evangelische Kirche im Rheinland  in einem erstmals so breiten Bündnis gemeinsam auf Friedensmission. In den kommenden hundert Tagen machen sie auf kirchliche Versöhnungsarbeit in dem ostafrikanischen Land und der Region der Großen Seen aufmerksam und sammeln Spenden. Die eigens eingerichtete Website story.ekir.de/ruanda erzählt davon, wie Versöhnungsarbeit konkret aussieht. Und sie bietet die Möglichkeit zum Onlinespenden.  

Die rheinischen Kirchengemeinden haben in den Gottesdiensten am 7. April 2019 des Völkermords in Ruanda gedacht. „In der Evangelischen Kirche im Rheinland sind wir durch Partnerschaften mit der anglikanischen und der presbyterianischen Kirche in Ruanda besonders verbunden. Wir leben auf beiden Seiten im Kontext von Völkermorden in unserer Vergangenheit. Wir tauschen uns über unser Verständnis von Gerechtigkeit und Versöhnung aus und unterstützen Hilfsprojekte. Wir finden miteinander immer wieder neu heraus, was es heißt, den ‚Frieden zu suchen und ihm nachzujagen‘ (Psalm 34,15)“, heißt es in einem Papier anlässlich dieses Gedenksonntages.

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ekir.de / 08.04.2019



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