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epd-Landesdienst West, 21.08.2019

Kirchen und Hilfswerke unterstützen Versöhnungsarbeit in Ruanda

Düsseldorf (epd). Projekte zur Versöhnung in Ruanda unterstützen die Evangelische Kirche im Rheinland, die Vereinte Evangelische Mission (VEM) sowie die Hilfswerke Brot für die Welt und Kindernothilfe mit 26.534 Euro.

Der Betrag stammt aus gottesdienstlichen Kollekten, einem Vermächtnis und aus Online-Spenden, für die mit einer Internet-Reportage geworben wurde, wie die Landeskirche am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte. Das Geld geht zu je einem Drittel an die Kindernothilfe, die VEM und Brot für die Welt, die damit den Angaben zufolge konkrete Versöhnungsprojekte in dem ostafrikanischen Land finanzieren.

Zum Gedenken an den Völkermord in Ruanda vor 25 Jahren hatten die kirchlichen Partner in einer Online-Reportage unter „story.ekir.de/ruanda“ Projekte für Frieden und Versöhnung in Ruanda vorgestellt und um Spenden geworben. „Auch 25 Jahre nach dem Völkermord ist Versöhnung immer noch eine Aufgabe von Generationen - und für den Einzelnen eine Lebensaufgabe“, sagte der rheinische Präses Manfred Rekowski. Viele Christinnen und Christen in Ruanda bemühten sich um Versöhnung, etwa indem sie die Geschichte in Trauma-Zentren aufarbeiten oder Menschen zur Selbsthilfe verhelfen. Wer auf eigenen Füßen stehe, könne auch auf die Feinde von gestern zugehen, betonte der leitende Theologe der rheinischen Landeskirche.

Beim Völkermord in Ruanda ermordeten Extremisten der Hutu-Mehrheit 1994 bis zu eine Million Menschen. In rund 100 Tagen sorgten sie in dem ostafrikanischen Land für ein beispielloses Blutvergießen. Die meisten Opfer waren Tutsi, aber auch gemäßigte Hutu wurden getötet. Das Massaker endete erst, als die Rebellen der „Ruandischen Patriotischen Front“ (RPF) im Juli 1994 die Hutu-Milizen besiegten.

Quelle: Evangelischer Pressedienst (epd) West 

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des epd-West 

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epd, ms / 28.08.2019



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