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Cover der epd-Dokumentation 51/20: Keine Gewalt! – Konzepte und Methoden der aktiven Gewaltfreiheit Bild-LupeCover der epd-Dokumentation 51/20: Keine Gewalt! – Konzepte und Methoden der aktiven Gewaltfreiheit

epd-Dokumentation zum 3. Friedensethischen Studientag

Neuerscheinung: "Keine Gewalt! Konzepte und Methoden der aktiven Gewaltfreiheit"

Die epd-Dokumentation des 3. Friedensethischen Studientags zur Vorbereitung der Landessynode 2021 ist am 15. Dezember 2020 erschienen. 

2018 hat die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR)  ein Dokument für ihre zukünftige Friedensarbeit bschlossen: "Friedenswort 2018 - auf dem Weg zum gerechten Frieden. Impulse zur Eröffnung eines friedensethischen Diskurses anlässlich des Endes des Ersten Weltkrieges von 100 Jahren". Mit diesem Friedenswort hat sie einen Impuls gesetzt, Kirche des gerechten Friedens zu werden. Darin geht es um das Primat der Gewaltfreiheit. Die Kirche begibt sich damit auf den Pilgerweg des Friedens, so wie er in Busan/Südkorea vom Ökumenischen Rat der Kirchen beschlossen wurde. Ziel ist es, an Schmerz- und Kraftorten die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und Gegenwart im Konfliktgeschehen zu suchen.

Es folgte ein zweijähriger Diskussionsprozess auf allen Ebenen der Landeskirche einschließlich der ständigen synodalen Ausschüsse. 29 von 37 Kirchenkreisen haben sich an der Diskussion in vielfältiger Weise beteiligt. Mit drei friedensethischen Studientagen hat die Evangelische Akademie im Rheinland diesen Prozess begleitet. 
Die Ergebnisse der Beratungen werden im Januar 2021 der Landessynode vorgelegt. 

Konsultationsprozess zum Friedenswort auf allen Ebenen der rheinischen Kirche ist abgeschlossen
Zwei Drittel aller Kirchenkreise der EKiR haben das Friedenswort als Herausforderung für ihren Weg der Gerechtigkeit und des Friedens aufgegriffen, auch unter dem Gesichtspunkt der zivilen Konfliktbearbeitung. In deren Mittelpunkt die aktive Gewaltfreiheit steht, die Teil des ökumenisch weitgehend akzeptierten Leitbildes des "gerechten Friedens" ist. Dieses löst das über Jahrhunderte dominante Leitbild des "gerechten Krieges" durch einen Paradigmenwechsel ab. 

Landessynode 2021 stellt Ergebnisse des Konsultationsprozesses vor
Über die Ergebnisse dieses Konsulationsprozesses wird auf der Landessynode 2021 berichtet.

Evangelische Akademie im Rheinland hat den Konsultationsprozess mit drei Studientagen begleitet
Drei Studientage an der Evangelischen Akademie  begleiteten den Konsultationsprozess. Der erste
der drei Studientage hat sich 2018 damit auseinandergesetzt, welche Handlungsmöglichkeiten die EKiR im Blick auf Rüstungsexporte hat: "Friedensethik und Rüstungsexporte gehen nicht zusammen - was können wir tun?". Der zweite Studientag befasste sich 2019 mit dem Thema "Gelingen und Grenzen
von Versöhnung"
. Der dritte und abschließende Studientag stellt die Frage: Wie funktioniert Gewaltfreiheit und mit welchen Mitteln arbeitet sie? Das OnlineSeminar hat mehrere Methoden und Konzepte der Gewaltfreiheit und deren Geschichte erfahrbar gemacht, die jetzt in der neu erschienenen epd-Dokumentation nachzulesen sind. 

Aus dem Inhalt der epd-Dokumentation 
Keine Gewalt! – Konzepte und Methoden der aktiven Gewaltfreiheit

  • Pfarrerin Anja Vollendorf:
    Warum aktive Gewaltfreiheit thematisieren?
     
  • Prof. Dr. Ulrike Baumann:
    Andacht zu Psalm 34,15 8
     
  • Prof. em. Dr. Gottfried Orth:
    »Gewaltfreiheit zu praktizieren bedeutet, den Himmel auf die Erde zu holen« –
    Biblische Perspektiven 10
     
  • Hermann-Josef Frisch:
    Ahimsa – Gewaltfreiheit im Hinduismus und Buddhismus 20
     
  • Jörgen Klußmann:
    Systemische Konflikttransformation – ein ganzheitlicher Ansatz der
    Konfliktbearbeitung

Bibliographische Informationen: 

Keine Gewalt!
Konzepte und Methoden der aktiven Gewaltfreiheit

(3. Friedensethischer Studientag zum Diskussionsprozess zur Landessynode 2021 der Evangelischen Kirche im Rheinland, 5. September 2020, Online)
Hg.: Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik gGmbH (GEP)
epd-Dokumentation 51/2020
Frankfurt a.M., 44 Seiten, geheftet
4,90 €, zzgl. Porto
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hbl / 23.12.2020



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