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epd-Landesdienst West, Nr. 151 | 07.08.2020

Präses Rekowski: „Tief erschüttert“ über Katastrophe in Beirut

Düsseldorf/Beirut (epd). Der rheinische Präses Manfred Rekowski hat sich „tief erschüttert“ über die Folgen der verheerenden Explosion in der libanesischen Hauptstadt Beirut geäußert. 

„Wir sind in unseren Gedanken und Gebeten bei Ihnen, Ihren Mitchristen und allen betroffenen Landsleuten“, schrieb der Präses in einem Brief an den Pfarrer und Generalsekretär der Evangelischen Kirche in Syrien und im Libanon, Joseph Kassab, wie die rheinische Kirche in Düsseldorf am Freitag mitteilte. Der oberste Repräsentant der Evangelischen Kirche im Rheinland sicherte zu, die Gemeindeglieder zu bitten, „in dieser Situation für die Nothilfe im Libanon zu spenden, damit möglichst vielen rasch in der größten Not geholfen werden kann“.

Rekowski hatte den Libanon mit einer Delegation der rheinischen Kirche vor einem Jahr besucht. „Wir waren besonders beeindruckt, wie engagiert Ihre Kirche durch den Unterhalt verschiedener Schulen ein gemeinsames Lernen von christlichen und muslimischen Schülerinnen und Schülern fördert und so wirksame Friedensarbeit in einem Land leistet, das von religiösen und politischen Interessen zerrissen ist“, schreibt der Präses, der auch Vorsitzender der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist.

 

Ihn habe auch das Eintreten für die im Libanon lebenden Flüchtlinge und eine interreligiöse Zusammenarbeit bewegt. Zugleich habe Kassab der Delegation aber auch vor Augen geführt, vor welch herausfordernden Problemen der Libanon in einer schwierige wirtschaftliche und politische Situation stehe. Dies habe sich in den vergangenen Monaten noch deutlich verschärft. „Die Ereignisse in dieser Woche erschweren die Lage in Ihrem Land nun außerordentlich“, betonte der Präses in dem Brief.

 

Am Dienstagabend war es auf dem Beiruter Hafengelände zu einer gewaltigen Detonation gekommen, deren zerstörerische Druckwelle über die gesamte Stadt fegte. Dabei kamen mehr als 130 Menschen ums Leben, rund 5.000 wurden verletzt. Lokalen Medien zufolge waren 2.700 Tonnen Ammoniumnitrat explodiert, die seit sechs Jahren im Hafen lagerten.

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epd, ms / 10.08.2020



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