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Jörgen Klußmann 
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Dokumentation von Helge Hohmann und Rafael Nikodemus

Die Flüchtlingsarbeit der Evangelischen Kirchen in Nordrhein-Westfalen

Auf der "Solidarität mit Flüchtlingen" informierten Pfarrer Rafael Nikodemus, Evangelische Kirche im Rheinland, und Pfarrer Helge Hohmann, Beauftragter für Zuwanderungsarbeit der Evanglischen Kirche von Westfalen, über kirchliches Engagement in NRW. 

Aktion der EKiR: www.fremdling.eu LupeAktion der EKiR: www.fremdling.eu

Die vorgetragene Übersicht können Sie am Schluss des Artikels abrufen.
Aus urheberrechtlichen Gründen ist die Übersicht auf die Textpassagen reduziert, illustrierende Bilder fehlen.

Sie informiert u.a. über Handlungsmöglichkeiten, Strukturen und Ansprechpartner für die Flüchtlingsarbeit innerhalb der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Evangelischen Kirche von Westfalen. 

 

Statements der Kirchen von NRW zur kirchlichen Flüchtlingsarbeit: 

Annette Kurschus, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen,
zum Engagement der Kirchen in der Flüchtlingsarbeit

Die Übersicht von Helge Hohmann und Rafael Nikodemus schließt mit der eindringlichen Aufforderung der westfälischen Präses Annette Kurschus: „Es ist unaufgebbarer Ausdruck unseres christlichen Glaubens, Flüchtlingen, die bei uns Schutz vor Verfolgung und Not suchen, beizustehen. […] Ihre Würde verlangt auch eine gleichberechtigte Teilhabe am Gemeinwesen. […] Ich bitte Sie: Tun Sie alles, was Ihnen möglich ist, um Flüchtlinge und Asylsuchende in Ihrem Umfeld zu schützen.“ 

Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland,
zum Engagement der Kirchen in der Flüchtlingsarbeit

Ähnlich formuliert der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, auf der neuen Internetseite der fremdling.eu   

"Die vielen „Fremdlinge“, die auf der Suche nach Schutz, Zuflucht und Zukunft in diesen Zeiten nach Deutschland kommen, stellen uns vor große Herausforderungen. Aber für uns Christinnen und Christen führt kein Weg an der Weisung Gottes vorbei. Und auch für uns gilt der Hinweis, dass wir fremd waren – viele von denen, die heute in Deutschland leben waren bzw. sind selbst Fremdlinge, Schutzbürger und Hinzugekommene.

Die Plakate und Postkarten der Evangelischen Kirche im Rheinland rufen das in Erinnerung: Rund zwölf Millionen Vertriebene aus dem Osten haben nach dem Zweiten Weltkrieg hier Zuflucht gefunden. Die alte Bundesrepublik hat mehr als 3,5 Millionen Flüchtlinge und Übersiedler aus der DDR sowie rund vier Millionen Aussiedler aufgenommen. Dazu die vielen DDR-Flüchtlinge im Jahr 1989.

Mit unserer Aktion laden wir Sie zum Nachdenken ein. Und wir möchten mit Ihnen über das Fremdsein ins Gespräch kommen. Auf unserer Webseite können Sie Ihre Geschichten und Gedanken mit uns und anderen teilen. Außerdem finden Sie Hinweise und Adressen wie und wo Sie helfen können sowie Tipps für die ehrenamtliche Arbeit mit Flüchtlingen."

 

  

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hbl / 29.10.2015



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