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epd-Landesdienst West, 04.02.2015

Soldaten und Forscher betonen Rolle der Politik in Konflikten

Koblenz (epd). Bundeswehrvertreter und Friedensforscher haben die Verantwortung der Politik in bewaffneten Konflikten hervorgehoben.

Der Afghanistan-Einsatz habe die begrenzten Möglichkeiten des Militärs zur Friedensschaffung gezeigt, sagte der Konfliktforscher Berthold Meyer am Dienstag beim friedensethischen Studientag der evangelischen Akademie im Rheinland in Koblenz. Auch der sogenannte Islamische Staat könne nicht allein mit Bomben bekämpft werden. Vielmehr seien politische Lösungen wichtig, erklärte er.

Bundestagsabgeordnete sollen laut Meyer bei Entscheidungen über Militärmissionen nicht nur an mögliche deutsche Opfer, sondern auch an die Zivilbevölkerung vor Ort denken. Hinzu komme, dass bewaffnete Gegner häufig nicht von Zivilisten zu unterscheiden seien, erklärte der Konfliktforscher. Deswegen sei es wichtig, dass die Soldaten vor Ort wüssten, wie sie Opfer unter der Zivilbevölkerung möglichst ausschließen.

Generalmajor Jürgen Weigt betonte, dass Soldaten ihr Handeln vor ihrem Gewissen rechtfertigen müssten. „Jeder, der diesen Beruf ergreift, muss sich im Klaren sein, dass er in Spannungsfelder kommt“, sagte der Kommandeur des Zentrums für innere Führung der Bundeswehr in Koblenz.

Des Weiteren müssen Politik und Bundeswehr dem Vorsitzenden des Bundeswehrverbandes, Oberstleutnant André Wüstner, zufolge mit immer neuen Einsatzszenarien rechnen. Ein Einsatz wie im westafrikanischen Ebola-Gebiet stelle eine völlig neue Herausforderung dar, erklärte er. Vor eineinhalb Jahren sei es wiederum noch undenkbar gewesen, bewaffnete Kräfte wie die nordirakischen Peschmerga zu unterstützen.

Quelle: Evangelischer Pressedienst (epd) West, 04.02.2015

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des epd-West

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Evangelischer Pressedienst West / 04.02.2015



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