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Analyse der Europawahl 2014

Wie geht es weiter in Europa?

Welche Perspektiven ergeben sich aus der Wahl zum Europaparlament für die zukünftige politische Zusammenarbeit in Europa? Diese Frage wird derzeit diskutiert.

Europa-Fahnen vor dem Berlaymont-Gebäude, Brüssel. Foto: Europäische Union, 2014

Europa-Fahnen vor dem Berlaymont-Gebäude, Brüssel. Foto: Europäische Union, 2014

Weniger als 55 % Prozent der Bürger in Europa haben in den vergangenen Tagen die Chance genutzt, mit ihrer Stimme Einfluss auf die Zusammensetzung des neuen Europäischen Parlaments zu nehmen. Und manche Wähler haben mit ihrer Stimme ihrem Unmut über Europa Ausdruck gegeben: Trotz einer stabilen bürgerlichen Mitte kamen rechtsorientierte und populistische Parteien auf immerhin rund 19 Prozent.   

"Der Integrationsprozess Europas ist ins Stocken geraten"
„Der Integrationsprozess Europas ist ins Stocken geraten. Die strenge Sparpolitik der vergangenen Jahre, die besonders auch von der Bundesrepublik mitgetragen wurde, hat zwar bescheidene Erfolge erringen können. Doch während man hierzulande den ‚schleichenden Ausverkauf‘ deutscher Interessen moniert, wird in den Krisenländern die deutsche Position kritisiert, weil sie auf Ausgabendisziplin und ausgeglichene Staatshaushalte setzt, den Menschen aber einiges abverlangt“, skizziert Studienleiter Jörgen Klußmann die Ausgangslage.  

Ängste und Vorbehalte gegenüber dem Projekt Europa wachsen
Europa erscheint gespalten.Die europa-kritische Partei „Alternative für Deutschland“ hat in Deutschland rund 7 Prozent der Stimmen erhalten –  dieses Wahlergebnis, macht deutlich, dass auch in unserem Land die Ängste und Vorbehalte wachsen. Wie steht es um das Integrations- und Friedensprojekt Europa? Die Entwicklungen in dieser Frage will Studienleiter Jörgen Klußmann in den kommenden Monaten aufmerksam beobachten. 

hbl / 02.06.2014


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